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2003 machte der
Kulturverein Schandelah den Versuch, sein vielfältiges Angebot auf
eine besondere Weise zu ergänzen. Dabei ging es nicht um neue
Einzelaktivitäten wie
Sprach-, Musik- oder Malkurse sondern um die Einrichtung eines
Gesprächskreises zur
Diskussion gemeinsamer Interessen und neuer Ideen.
Dazu sollte eine
Gesprächsrunde in einem ansprechenden Raum der alten Schule
in Schandelah bei gutem Kaffee alle zwei Wochen zusammen kommen.
Dieser Raum
erhielt deshalb den Namen „Kulturcafé“ und alle Mitglieder des
Kulturvereins und neugierige
Schandelaher wurden zu den geplanten Gesprächsrunden in dieses
Kultur-café eingeladen.
Der so gestartete
Versuch erwies sich als Erfolg und das Kulturcafé wurde zu einer
gut
besuchten, festen Einrichtung des Kulturvereins Schandelah.
In den thematisch
offenen Gesprächsrunden des Cafés wurden und werden neben
Literatur, Theater und Musik auch ausgewählte Fragen aus der
Geschichte, der
Philosophie und den Naturwissenschaften bis hin zur Astronomie
angesprochen.
Daraus haben sich vielfältige gemeinsame Unternehmungen ergeben.
Darunter der
Besuch der eindrucksvollen Rubens- und Rembrandt- Ausstellungen in
Braunschweig,
eine Exkursion in das neu eröffnete Klostermuseum Walkenried mit
seiner faszinierenden
Darstellung des Lebens und Wirkens der Zisterzienser im
Mittelalter oder der Besuch
eines Museums der Zeitgeschichte, nämlich der früheren
Grenzübergangsstelle
Marienborn, dem jahrzehntelangen Nadelöhr zwischen Ost und West.
Ein Höhepunkt der gemeinsamen Unternehmungen des Kulturcafés war
eine Besichtigung
des Mineralien-Kabinetts der Technischen Universität Braunschweig
mit einem
Gegenbesuch seines Kurators, Professor Dr. Reinsch, im Kulturcafé
in Schandelah.
Eine der weiteren Unternehmungen galt den Geheimnissen des
Fixsternes Sirius, über die das
Planetarium Wolfsburg dem Kulturcafé berichtete. Die Liste der
bisherigen Unternehmungen
ist sehr umfangreich: Besuch des Kohleheizwerks Buschhaus mit
seiner
Müllverbrennungsanlage und dem dazugehörigen Schöninger
Braunkohletagebau,
oder mit dem Floß auf der Oker als Prof. Dr. Gerd
Biegel zur Dämmerstunde aus
„Mord auf der Oker“ las, und, und und …… |